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EIN JAHR REBOUND

Ein Jahr Project Rebound : Ein guter Anfang ist gemacht

Uganda - das Land im grünen Osten von Afrika ist üppig,lebendig, fruchtbar und faszinierend, gleichzeitig aber ist der Norden des Landes zermürbt und gezeichnet von einem Krieg,der nunmehr schon über 20 Jahre andauert.

Ein Krieg, der charakterisiert ist durch unglaubliche Grausamkeiten, ausgeübt an den Schwächsten, den Kindern, die entführt, verschleppt, abgerichtet und letztlich in einem wahnsinnigen Kreislauf instrumentalisiert werden für einen Krieg gegen das eigene Volk, gegen das eigene Dorf, gegen Bruder und

Schwester, Mutter und Vater und denen so eine Rückkehr in die Gemeinschaft verwehrt werden soll.

Joseph Kony und seine Lords Resistance Armee entführten in zwei Jahrzehnten zehntausende Kinder, richteten sie ab zu Kindersoldaten, Sexsklaven, nahmen ihnen jegliche Würde und Perspektive, hielten sie im Busch gefangen, ohne die Möglichkeit lebendig zu ihren Familien zurückzukehren.

Fluchtversuche aus Konys Verstecken im Busch bedeuteten und bedeuten den nahezu sicheren Tod, und gelingt dennoch die Flucht, warten zu Hause entwurzelte, dezimierte Familien ohne Ernährer auf Kinder, die Opfer sind und gleichzeitig Täter, deren Wieder-Eingliederung in die Gesellschaft diese vor größte Probleme stellt. Zwar sind Konys Entführungen von Kindern und Jugendlichen weniger geworden, doch weiß niemand, wie viele sich noch immer in seiner Gewalt befinden und von ihm festgehalten werden.

Heute sind die meisten Auffanglager, Reception Centers, in denen noch vor zwei, drei Jahren hunderte traumatisierte, zum Teil grausam verstümmelte überlebende Kinder aufgenommen und betreut wurden leer.
Aber auch heute tauchen immer noch überlebende Kindersoldaten wieder auf, "out of the bush", keiner weiß wie lange sie alleine oder in Gruppen versteckt im Busch ums Überleben gekämpft haben, wo genau sie herkommen.

Vor einem Jahr rief JACK WOLFSKIN erstmals in diesem Katalog auf, das gerade ins Leben gerufene Hilfsprojekt Rebound zu unterstützen. Initiiert hatten es JACK WOLFSKIN Chef Manfred Hell und der Sänger der Rockgruppe BAP, Wolfgang Niedecken, nach einer gemeinsamen Reise in das Kriegsgebiet im Norden des Landes.

Gemeinsam mit den erfahrenen Entwicklungshelfern der internationalen Hilfsorganisation World Vision nahm das Projekt schnell Gestalt an.
Auch wenn durch eine mittelfristige Zusage die Grundfinanzierung von "Rebound" gesichert ist, so wollen wir doch unbedingt weiterhin Öffentlichkeit für das Projekt und die Situation vor Ort schaffen und möglichst viele Menschen um Spenden bitten.

Noch können nur eine begrenzte Zahl Hilfsbedürftiger an den Programmen des Hilfsprojekts teilnehmen, das können auch Sie ändern! Ein Jahr ist vergangen. Zeit für einen Zwischenbericht.

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