
Es hat geklappt mit der 4er-Tour nach Island! Mit dabei: jede Menge Erwartungen, eine Riesenmenge Freude und der Fotograf. Aus allen möglichen Ecken hatten wir Freunde und Fremde von der Insel schwärmen hören. Von den krassen Gegensätzen der Landschaft, der unglaublichen Weite, der Einsamkeit. All das konnte uns aber nicht auf die Realität vorbereiten. Schon auf dem Weg vom Flughafen Richtung Süden versuchen wir zu fassen, wie weit dieses Land wirklich ist.
Manchmal haben wir schon gefühlte 100 Pferde und mindestens ebenso viele Schafe gesehen, bevor wir einen einzigen Menschen entdecken. Eigentlich kein Wunder, bei gut drei Einwohnern pro Quadratkilometer. Ständig gibt es etwas zu sehen. Farben, zu intensiv, um wahr zu sein; schwarz funkelndes Vulkangestein, ewig weite grüne Ebenen, Rauch, der aus Erdspalten steigt und stinkt, und in der Ferne die Gletscher und die Berge, von denen der eine oder andere gerne auch mal ausbricht und Asche spuckt.
Während wir merken, dass die Flut von Eindrücken in dieser Woche nicht abreißen wird, packt Claudia unser Tourentagebuch aus: Hier kann jeder von uns seine Eindrücke festhalten, damit sie in der Fülle nicht verloren gehen und dabei wieder Platz für neue schaffen. Für Nachschub ist hier jedenfalls reichlich gesorgt. Wir nähern uns den Bergen und machen uns auf zu unserem ersten Quartier. Das Tagebuch wird gleich eingeweiht.
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